Eisenbahnüberführung Mäusheckerweg
Im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 (RPT 2015) wurde die Westtrasse der Strecke 3149 in den Bahnhof Ehrang an der Strecke 3010 eingebunden. Ziel der Maßnahme war es, die Voraussetzungen für eine direkte Nahverkehrsverbindung von Luxemburg über Trier-West nach Wittlich zu schaffen.
Für die Umsetzung des Infrastrukturprojekts wurde der Neubau der Eisenbahnüberführung Mäusheckerweg bei km 107,5 erforderlich. Die Konstruktion wurde unter besonderer Berücksichtigung der vorhandenen Baugrundverhältnisse geplant.
Projektskizze
Die Eisenbahnüberführung wurde aufgrund der anstehenden Baugrundverhältnisse als Stahlbeton-Halbrahmen ausgeführt. Die dicht gelagerten Kiese ermöglichten eine Flachgründung des Rahmenbauwerks.
Neubau der Eisenbahnüberführung Mäusheckerweg bei km 107,5
Ausbildung als Stahlbeton-Halbrahmen
Flachgründung in den anstehenden dicht gelagerten Kiesen
Mittlere Überbaustützweite zwischen den Wandachsen von ca. 10,90 m
Lichte Weite von ca. 8,57 m bis 11,23 m
Lichte Höhe von ca. 4,35 m
Anpassung der Widerlagergeometrie an den Straßenverlauf
Ausführung der Betonsichtflächen in Sichtbetonklasse 2
Horizontale und vertikale Brettschalung der Sichtbetonflächen
Seitlicher Überbauabschluss durch ca. 1,70 m breite Randkappen mit aufgesetztem Kabeltrog
Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 3 bis 6
Tragwerksplanung, Leistungsphasen 3 bis 6
Besonderheiten
Planung im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015
Ausführung als Stahlbeton-Halbrahmen
Anspruchsvolle Baugrundverhältnisse
Komplexe Verbaukonstruktion
Anpassung der Bauwerksgeometrie an den vorhandenen Straßenverlauf
Hochwertige Ausführung der sichtbaren Betonflächen in Sichtbetonklasse 2