Straßenbrücke SÜ 08,900 im Zuge der 2. S-Bahn-Stammstrecke München
Im Zuge der Planung und des Baus der 2. S-Bahn-Stammstrecke München wurde die Beseitigung des bestehenden Bahnübergangs bei Bahn-km 8,474 erforderlich. Im Zusammenhang mit der Umlegung der Staatsstraße 2080 wurde eine neue Straßenüberführung bei Bahn-km 8,868 geplant.
Die neu trassierte Staatsstraße 2080 mit einer Fahrbahnbreite von 6,00 m muss die künftig zweigleisige Bahnstrecke kreuzungsfrei überführen. Besondere Herausforderungen ergaben sich dabei aus dem sehr spitzen Kreuzungswinkel zwischen Straße und Bahnstrecke sowie aus den komplexen örtlichen Rahmenbedingungen und Zwangspunkten der Straßenführung.
Projektskizze
Die neue Straßenüberführung wurde für die künftig zweigleisige Bahnstrecke und die daraus resultierende größere Spannweite konzipiert. Aufgrund des außergewöhnlich spitzen Kreuzungswinkels von 19,6 gon (ca. 17,6°) wurde gemeinsam mit dem Bauherrn ein langgezogenes, tunnelartiges Rahmenbauwerk entwickelt.
Neubau einer Straßenüberführung im Zuge der Staatsstraße 2080
Kreuzungsfreie Überführung der neu trassierten Staatsstraße über die künftig zweigleisige Bahnstrecke
Fahrbahnbreite der Staatsstraße von ca. 6,00 m
Sehr spitzer Kreuzungswinkel von 19,6 gon (ca. 17,6°)
Ausbildung als langgezogenes, tunnelartiges Rahmenbauwerk
Bauwerkslänge von ca. 76 m entlang der Gleisachse
Rahmenkonstruktion aus schlaff bewehrtem Stahlbeton
Tiefgründung auf Bohrpfählen
Lichte Weite von 11,50 m zur Berücksichtigung des späteren Ausbaus um ein zweites S-Bahn-Gleis
Lichte Höhe von 6,20 m über Schienenoberkante
Berücksichtigung der erhöhten Oberleitung aufgrund einer unmittelbar angrenzenden neuen Weiche
Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1 bis 4
Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 3
Besonderheiten
Planung im Zusammenhang mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke München
Außergewöhnlich spitzer Kreuzungswinkel zwischen Straße und Bahnstrecke
Rund 76 m langes, tunnelartiges Rahmenbauwerk
Tiefgründung des Bauwerks auf Bohrpfählen
Langgezogene Stützwände auf Pfahlgründung
Berücksichtigung des zukünftigen zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke
Erhöhte lichte Bauwerkshöhe aufgrund der besonderen Anforderungen der Oberleitungsanlage
Komplexe Rahmenbedingungen und Zwangspunkte bei der Straßen- und Bahntrassierung