Eisenbahnüberführung / Kreuzungsbauwerk Kesselheim bei Koblenz
Das bestehende Kreuzungsbauwerk Kesselheim bei Koblenz befindet sich bei km 8,926 der Strecke 3011 Neuwied – Koblenz Mosel. Aufgrund des kritischen baulichen Zustands des Bestandsbauwerks war eine Erneuerung aus technischer Sicht erforderlich. Seitens der Deutschen Bahn wurde entschieden, das Bauwerk durch eine zweigleisige, einfeldrige Stahlfachwerkbrücke mit Tiefgründung zu ersetzen.
Das neue Kreuzungsbauwerk führt die elektrifizierte, zweigleisige Strecke 3011 über die ebenfalls elektrifizierte und zweigleisige Strecke 2630. Mit einer Stützweite von rund 75 m, einer Konstruktionshöhe von ca. 10 m und einem Gesamtgewicht des Überbaus von rund 1.000 Tonnen handelt es sich um ein technisch besonders anspruchsvolles Ingenieurbauwerk.
Projektskizze
Der Überbau wurde als zweigleisige Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von ca. 75 m geplant. Die beiden Bahnstrecken kreuzen sich dabei in einem Winkel von lediglich ca. 20°.
Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks bei km 8,926 der Strecke 3011
Ausbildung als einfeldrige, zweigleisige Stahlfachwerkbrücke
Stützweite von ca. 75 m
Konstruktionshöhe von ca. 10 m
Gesamtgewicht des Überbaus von ca. 1.000 Tonnen
Kreuzung zweier elektrifizierter, zweigleisiger Bahnstrecken in einem Winkel von ca. 20°
Gleisabstand der Strecke 3011 von 4,00 m bei gekrümmter Gleisführung
Fahrbahn als orthotrope Platte mit Querträgern und 20 offenen Längsrippen
Zwängungsfreie Lagerung des Überbaus auf vier Kalottenlagern
Tiefgründung mit pfahlgegründeten Kastenwiderlagern
Ausbildung annähernd gleisparalleler Flügelwände mit anschließenden Fangedammwänden
Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphase 5 sowie teilweise Leistungsphase 3
Tragwerksplanung, Leistungsphasen 4 und 5
Anfertigung sämtlicher Stahlbaukonstruktionspläne für den Überbau
Besonderheiten
Kreuzung zweier elektrifizierter und zweigleisiger Strecken der Deutschen Bahn
Stahlfachwerkträger mit einer Spannweite von ca. 75 m und einer Konstruktionshöhe von ca. 10 m
Gesamtgewicht des Überbaus von rund 1.000 Tonnen
Komplette Planung des Bauwerks in 3D / BIM
Planung der Herstellung und Montage mittels Verschub mit SPMT (Self-Propelled Modular Transporter)
Anspruchsvolle Tiefgründung mit pfahlgegründeten Kastenwiderlagern
Detaillierte Planung der Stahlbaukonstruktion des Überbaus