Große Regenbrücke in Nittenau
Die bestehende Große Regenbrücke in Nittenau war aufgrund ihres Alters und erheblicher baulicher Schäden dringend erneuerungsbedürftig. Insbesondere die Stahlträger und Brückenlager waren stark geschädigt, während die Betondecke bereits als durchbruchgefährdet galt. Zuletzt durfte das Bestandsbauwerk nur noch von Fahrzeugen mit einem Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen befahren werden.
Im Zuge der Maßnahme wurde die bestehende Brücke durch einen modernen Neubau ersetzt. Mit einem Gesamtgewicht von rund 1.000 Tonnen, davon etwa 400 Tonnen Stahlbau, entstand ein technisch und architektonisch anspruchsvolles Ingenieurbauwerk. Prägendes Element ist der große Stahlmittelbogen, der sich rund 10 m über die Brücke erhebt.
Projektskizze
Die neue Große Regenbrücke wurde als leistungsfähiger und deutlich breiterer Ersatzneubau mit zwei Gehwegen geplant. Das Ingenieurbüro Merkin & Völker GmbH übernahm für das ausführende Unternehmen die Genehmigungs- und Ausführungsplanung der beiden Spannbeton-Vorlandfelder sowie sämtlicher Unterbauten und erforderlicher Baubehelfe.
Ersatzneubau der bestehenden Großen Regenbrücke in Nittenau
Gesamtgewicht des neuen Bauwerks von ca. 1.000 Tonnen
Stahlbau mit einem Gewicht von ca. 400 Tonnen
Markanter Stahlmittelbogen mit einer Höhe von ca. 10 m
Zwei Spannbeton-Vorlandfelder mit einer Spannweite von jeweils ca. 26 m
Spannbetonüberbau in U-Trog-Querschnittsform
Planung sämtlicher Unterbauten und erforderlicher Baubehelfe
Breitere Ausbildung des Neubaus mit zwei Gehwegen
Leistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphase 5 sowie teilweise Leistungsphase 3
Tragwerksplanung, Leistungsphasen 4 und 5
Besonderheiten
Planung der Pfahlgründung im Flussbett
Spannbetonüberbau in U-Trog-Querschnittsform
Einseitige Einspannung des Überbaus in die Unterbauten
Technisch anspruchsvolle Planung der Vorlandfelder und Unterbauten
Sehr kompakte Planungs- und Bauphase