Brandschutztechnische Einhausung am U-Bahnhof Ostbahnhof, München
Am U-Bahnhof Ostbahnhof in München ist im Rahmen vorgezogener Brandschutzmaßnahmen der Einbau einer feuerhemmenden Einhausung am nördlichen Treppenaufgang von der Bahnsteigebene zur Verteilerebene vorgesehen. Die Maßnahme ist Bestandteil des Programms BSKOMI Paket 2 zur brandschutztechnischen Ertüchtigung mehrerer U-Bahnhöfe.
Die Einhausung wird als Raum-in-Raum-Lösung geplant. Sie umfasst eine tragende Stahlkonstruktion mit Brandschutzbekleidung, bodentiefe Fassaden- und Glaselemente sowie T30-RS-Türanlagen mit Feststellanlage und selbstschließender Funktion. Die Planung berücksichtigt den laufenden Betrieb des Bahnsteigs, die vorhandene Bestandskonstruktion sowie die Anforderungen aus dem Brandschutzkonzept.
Projektskizze
Geplant ist eine brandschutztechnische Stütz- und Tragkonstruktion für die Einhausung des nördlichen Treppenaufgangs im Bahnsteigbereich.
Einbau einer feuerhemmenden Einhausung am Bahnsteiggeschoss Nord
Tragende Stahlkonstruktion mit Brandschutzummantelung
Bodentiefe Fassadenelemente mit Brandschutzverglasung
Drei doppelflügelige T30-RS-Türanlagen mit Feststellanlage
Berücksichtigung eines Stauraums vor den Türanlagen
Integration einer Aufstellfläche für mobilitätseingeschränkte Personen
Rückbau und Wiederherstellung von Bodenbelag, Deckenbereichen, Ausstattung und Beschilderung
Abstimmung von Schnittstellen zur Elektrotechnik, Telematik, Akustik und weiteren Fachplanungen
Leistungen
Objektplanung Leistungsphasen 1 bis 9
Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 6
Koordination der Schnittstellen zwischen Objektplanung, Tragwerksplanung und Fachplanungen wie der Elektrotechnik
Berücksichtigung bauzeitlicher Rückbau- und Wiederherstellungsmaßnahmen
Abstimmung der Planung mit den brandschutztechnischen Vorgaben und zugelassenen Systemen
Besonderheiten
Planung im bestehenden U-Bahnhof mit laufendem Betrieb
Brandschutztechnische Ertüchtigung innerhalb eines komplexen Bestandsbauwerks
Einhausung im unmittelbaren Bereich von Fest- und Fahrtreppen
Kollisionen und Schnittstellen mit vorhandener Elektrotechnik und sonstiger Einbauten
Bauzeitlicher Rückbau und gleichwertige Wiederherstellung von Boden- und Deckenbereichen
Entwicklung eines demontierbaren Systems aufgrund des wiederkehrenden Fahrtreppenwechsels